Der erste Tag: von der Landung bis zum ersten Sonnenuntergang

Der Anreisetag ist der Tag, an dem am meisten schiefgehen kann — und der, den die wenigsten planen. Deshalb hier einmal in Ruhe, wie er bei unseren Gästen typischerweise abläuft.
Landen und losfahren
Alle Flüge kommen in Ponta Delgada an, dem einzigen Flughafen der Insel. Er ist angenehm klein: Nach dem Aussteigen seid ihr in wenigen Minuten am Gepäckband und kurz darauf bei den Mietwagenschaltern, die direkt gegenüber liegen.
Ein Mietwagen ist auf São Miguel praktisch Pflicht. Es gibt Busse, aber sie fahren selten und verbinden vor allem die Orte an der Küste — die Kraterseen, die Aussichtspunkte und die heißen Quellen erreicht ihr damit nicht. Nehmt ruhig einen kleinen Wagen: Die Dorfstraßen sind eng, und Parkplätze an den Aussichtspunkten sind knapp.
Die Fahrt zu uns
Von Ponta Delgada bis Mosteiros sind es rund 40 Minuten. Die Strecke führt quer über die Westhälfte der Insel, und je nach Route geht es über den Kraterrand von Sete Cidades — mit dem ersten großen „Oh!“ des Urlaubs, wenn plötzlich die Seen unter euch liegen.
Ein Hinweis, der viel Ärger spart: Auf dem Kraterrand hängen oft Wolken, während unten die Sonne scheint. Wenn ihr auf der Fahrt nichts seht, ist das kein Vorzeichen — fahrt einfach an einem klaren Vormittag noch einmal hoch.
Ankommen
Wie ihr ins Haus kommt, schicken wir euch rechtzeitig vorher; ihr braucht dafür niemanden vor Ort abzupassen. Für den ersten Abend reicht ein kurzer Gang in den Ort: Es gibt kleine Läden für das Nötigste, eine Bäckerei und mehrere Fischrestaurants am Wasser.
Und dann: nichts mehr
Unser ernst gemeinter Rat für den Ankunftstag: plant nichts weiter. Ihr sitzt draußen, das Meer ist da, und irgendwann geht die Sonne hinter den Felsnadeln der Ilhéus unter. Für die Insel ist morgen auch noch Zeit — Ideen dafür haben wir reichlich.
Hier seht ihr, wann das Haus frei ist.
Frank, Bärbel, Maren & Simon