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Baden in Mosteiros: Strand, Hafen und die Felspools

Blick von oben über die Häuser von Mosteiros bis zur schwarzen Lavaküste und dem Atlantik

Im August ist die Frage morgens beim Kaffee eigentlich immer dieselbe: Wo gehen wir heute rein? Der Vorteil, wenn man in Mosteiros wohnt: Es gibt gleich drei Antworten, und alle drei sind vom Casa de Sonho in fünf Minuten zu erreichen. Welche die richtige ist, entscheidet nicht der Kalender, sondern der Atlantik.

Der Strand am Ortsende

Mosteiros hat einen Sandstrand am östlichen Ortsende — schwarz, wie fast alles hier, und in der Saison von der Wasserrettung bewacht. Umkleiden, Toiletten, Parkplatz und ein Café gehören dazu. Im Wasser liegen ein paar Steine, deshalb unser Standardtipp an alle Gäste: Badeschuhe einpacken. Mit ihnen läuft man entspannt hinein, ohne sie tastet man sich.

Der Fischerhafen

Wenn draußen mehr Bewegung ist, gehen die Einheimischen nicht an den Strand, sondern an den Fischerhafen. Hinter der Mole steht das Wasser deutlich ruhiger — das ist die Stelle für alle, die einfach nur ein paar Züge schwimmen wollen, und die entspannteste Variante mit kleineren Kindern.

Die Piscinas Naturais

Unsere Lieblinge sind aber die natürlichen Felspools. Der Ozean hat sie über Jahrhunderte in die Lava geschliffen, das Wasser tauscht sich mit jeder Welle aus, und an einigen führen Leitern hinein. Gerade wenn die See rau ist, sind sie ihr größter Trumpf: Ringsum donnert die Brandung gegen den Fels, im Becken selbst schwimmt man ruhig — bei klarem Wasser zwischen kleinen Fischen. Direkt daneben liegt die Steve Sunset Bar, und damit ist der Rest des Abends eigentlich schon geplant.

Der Abend gehört den Ilhéus

Denn danach kommt das, wofür Mosteiros auf der ganzen Insel bekannt ist: Die Felsnadeln der Ilhéus dos Mosteiros stehen abends schwarz vor einem glühenden Himmel. Man kann dafür ans Wasser gehen — oder einfach auf der Terrasse sitzen bleiben und zusehen, wie die Sonne dahinter versinkt. Beides ist richtig.

Ein Hinweis noch, weil er wirklich zählt: Der Atlantik ist kein Baggersee. Achtet auf die Flaggen, geht bei hohem Wellengang nicht auf die glatten Felsen und lasst Kinder nicht allein ans Wasser.

Hier seht ihr, wann das Haus frei ist.

Frank, Bärbel, Maren & Simon