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Unser Lieblings-Aussichtspunkt: Miradouro da Boca do Inferno

Blick vom Miradouro da Boca do Inferno über die grüne Lagoa de Santiago bis zur Lagoa Azul von Sete Cidades

Wenn Gäste uns fragen, was sie auf São Miguel auf keinen Fall verpassen dürfen, ist die Antwort immer dieselbe: der Miradouro da Boca do Inferno. Der Name — „Höllenschlund“ — klingt dramatischer, als es sich anfühlt. Was einen oben erwartet, ist eher das Gegenteil: der wohl schönste Blick der ganzen Insel.

Von der Felskante schaut man direkt hinunter auf die smaragdgrüne Lagoa de Santiago, die in einem eigenen kleinen Krater liegt, und dahinter öffnet sich die riesige Caldeira von Sete Cidades mit der blau schimmernden Lagoa Azul und dem Örtchen am Seeufer. Grüne Kraterwände, Seen in verschiedenen Farben, dahinter der Atlantik — mehr Azoren auf einmal geht nicht.

So kommt ihr hin

Vom Casa de Sonho aus seid ihr in rund 20 Minuten mit dem Auto dort — der Aussichtspunkt liegt quasi bei uns um die Ecke, an der Straße über den Kraterrand von Sete Cidades. Geparkt wird am kleinen Parkplatz an der Lagoa do Canário (bei Google Maps einfach „Miradouro da Boca do Inferno“ eingeben). Von dort führt ein breiter Waldweg durch Zedern und Hortensien, die letzten Meter geht es über Stufen hinauf zur Kante. Insgesamt sind es nur etwa 15 Minuten zu Fuß, festes Schuhwerk reicht völlig.

Unsere Tipps

  • Früh kommen. Am Vormittag ist das Licht am schönsten und ihr habt den Punkt oft noch fast für euch. Ab mittags wird es voller — der Spot ist zu Recht berühmt.
  • Wetter checken. Der Kraterrand hängt gern in den Wolken, auch wenn unten in Mosteiros die Sonne scheint. Wenn ihr morgens vom Haus aus blauen Himmel über den Bergen seht: losfahren! Ein Blick auf die Webcams von spotazores.com lohnt sich ebenfalls.
  • Kombinieren. Auf derselben Strecke liegen die Lagoa do Canário und der Miradouro da Vista do Rei — und danach könnt ihr hinunter nach Sete Cidades fahren und am Seeufer entlangspazieren, wo ihr eben noch von oben hingeschaut habt.

Das Foto oben ist übrigens von unserem letzten Besuch — und ja, genau so sieht es dort wirklich aus.

Wenn ihr die Boca do Inferno selbst erleben wollt: Der Kalender zeigt euch, wann das Haus frei ist.

Frank, Bärbel, Maren & Simon